23.04.2015 Föderbescheide

Von den Erlösen aus 2014 werden 1200 Euro ausgeschüttet

Das Geld geht an 7 verschiedene Vereine und Einrichtungen in der Ortschaft Elm. Die Stiftung fördert gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung (AO). Über die Verteilung des Geldes entscheidet das Kuratorium mit dem Vorsitzenden Knud Spardel.

"Es ist beachtlich, dass die Vorstandsmitglieder mit Unterstützung der Kuratoriumsmitglieder es geschafft haben, trotz des niedrigen Zinsniveaus 1.200,00 Euro für die Ausschüttung zu generieren", betonte Erich Gajdzik anlässlich der Übergabe der Förderbescheide am 23.04.2015. Er verwies noch einmal auf den ursprünglichen Anlass der Gründung im Jahre 2006. Seinerzeit haben die Elmer Bürgerinnen und Bürger den Bau der Elmer Turnhalle durch Geldspenden und Handdienste unterstützt.

Die niedrigen Zinseinnahmen werden durch die Einnahmen von verschiedenen Veranstaltungen, wie Vorträge und der Elmer Eiswette, aufgestockt. Über einen noch besseren Besuch von Zuhörern und Zuschauern würde sich Erich Gajdzik mit den Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern sehr freuen. So könnte die jährliche Ausschüttung noch höher ausfallen. Immerhin weist das Stiftungskapital mehr als 92.000,00 Euro aus.

Folgende Vereine und Einrichtungen konnten die Förderbescheide in Empfang nehmen: Freiwillige Feuerwehr Elm (Ausrüstung), Förderverein der Grundschule Elm (Durchführung Zirkuswoche), MTV Elm (Sportgeräte), Mühlenverein Bremervörde-Elm (Erneurerung der Galerie), Sozialverein Elm (Büroausstattung), Spielmanns- und Musikzug Elm (Regenjacken für Jugendliche), Städtische Kindergarten "Kunterbunt" (DaZ-Box zur Sprachförderung).

 

Insgesamt wurden in den letzten Jahren 36 Projekte mit mehr als 10.000,00 Euro gefördert.

Und die Stiftung, so Erich Gajdzik weiter, habe sich als eine "gute Sache" heraus gestellt.

01.02.2015

4. Elmer Eiswette

Ortsbürgermeister Erich Gajdzik "geiht" öbern Ontendiek in Elm

Geiht oder steiht de Ontendiek lautete am Sonntag, den 01. Februar 2015 die Frage, die die Organisatoren der Elmer Bürger Stiftung und Ortsbügermeister Erich Gajdzik zu klären hatten.

Wettscheine zu geiht oder steiht konnten bis zum 10.01.2015 auf dem Weihnachtsmarkt und weiteren Veranstaltungen erworben werden. Die Entscheidung war wegen der wechselnden Plus- und Minusgrade nicht so einfach.

Das Überqueren des Ontendieks in diesem Jahr war bei ca. sieben Grad trockenen Fußes, wie im Letzten Jahr, nicht möglich. Die Organisatoren hatten sich wieder etwas Besonderes ausgedacht. Mit Hilfe von zwei Tracktoren wurde ein Drahtseil über den Ontendiek gespannt. Mit der richtigen Ausrüstung (Beckengurt, Oesen, Seilen) und dem tradionell mit Kohle aufgeheiztem Bügeleisen schaffte er es immerhin bis zur Mitte trockenen Fußes über den Teich zu kommen. Zur Auflösung der Wette musste das beheizte Bügeleisen die Teichoberfläche berühren. Hierzu gab das Drahtseil ein wenig nach und zur Freude der Besucher lief dem Bürgermeister das Wasser in seinen Stiefeln. Erich Gajdzik nahm es mit Humor auf und stellte fest:" De Ontendiek geiht". Alle fanden das Spektakel wieder sehr gelungen. Anschließend wurde an die Gewinner die Quote von 60:40 ausgezahlt.

               

Moderator war wie alljährlich Klaus "Lauschi" Plate. Der Spielmanns- und Musikzug Elm sorgte wieder für die musikalische Unterhaltung. Zur inneren Erwärmung und Stärkung wurde Grog und Punsch, Kaffee und Butterkuchen angeboten.

26.10.2014_Matthias Stührwold

Im Rahmen der Stiftungsarbeit kam zu der kulturelle Veranstaltung in plattdeutscher Sprache am Sonntag, den 26. Oktober 2014, in Schomaker`s Landgasthof

Matthias Stührwoldt  - „een Buur vertellt op platt“.

Der erfolgreiche Autor plattdeutscher Bücher und bekannt aus Funk und Fernsehen, war bei uns zu Gast und trug seine humorvollen Erzählungen und Geschichten rund um das bäuerliche Alltagsleben vor. Landwirt, ja das ist der 46-Jährige durch und durch, und  viele seiner Geschichten erinnerten an das Leben auf dem Hof und an die Jugend- und Elternzeit. Trockener Humor des Landwirtes, der den aufmerksamen Zuhörern auch einen nahezu intimen Einblick in seine Familiensituation gibt. "Ich bin 46 Jahre alt, verheiratet und habe fünf Kinder - ja, und einen Fernseher haben wir auch". Für großen Beifall sorgte auch die Aussage Stührwoldts, dass die Eltern früher nie Platt mit den eigenen Kindern gesprochen haben. Denn die Eltern waren der Meinung "Wenn die Kinder zur Schule kommen, müssen sie doch ordentlich sprechen". Also haben die Eltern mit den eigenen Kindern langsam und laut auf Hochdeutsch gesprochen. Plattdeutsch ist daher nicht seine Muttersprache, sondern Opasprache, da sein Opa mit ihm Platt gesprochen hat. Auch das Schleswig-Holsteiner-Platt war für die aus dem gesamten Elbe-Weser-Dreieck angereisten Zuhörer gut zu verstehen.

Im Anschluss an die Veranstaltung bestand die Möglichkeit, Bücher und CDs zu erwerben.

 

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